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                                                    Fuß-Sprechstunde

 

Fußsprechstunde in unserer Praxis nach Terminvereinbarung:

In akuten Fällen melden Sie sich bitte umgehend telefonisch unter der Ihnen bekannten Kontaktadresse, wir werden dann schnellstmöglich einen Termin für Sie finden!


Ein diabetischer Fuß ist die Folge von Nerven- und Durchblutungsstörungen

Das diabetische Fußsyndrom ist eine sehr gefürchtete Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus, weil die Behandlung schwierig und langwierig ist.

Etwa 14% aller Diabetiker sind jährlich wegen Fußkomplikationen in ärztlicher Behandlung. Man unterscheidet zwischen Nerven-schädigungen des Fußes, die zu einem gestörten Empfinden und schmerzlosen Geschwüren führt, und Störungen der Durch-blutung. In vielen Fällen sind beide Formen miteinander kombiniert. Häufigster Auslöser von Verletzungen am Fuß sind ungeeignete Schuhe.



Nervenstörungen

Nerven- oder Gefühlsstörungen durch Diabetes (diabetische Neuropathie) äußern sich durch

- Missempfindungen in den Beinen und Zehen, z.B. Kribbeln oder Ameisenlaufen
- gestörte Berührungsempfindlichkeit
- gestörtes Schmerz- und Temperaturempfinden.

Dies hat zur Folge, dass Verletzungen am Fuß oft wochenlang nicht wahrgenommen werden. Geradezu verhängnisvoll wirkt sich dies aus, wenn gleichzeitig noch die Durchblutung eingeschränkt ist.

Durchblutungsstörungen

Eine Durchblutungsstörung am Fuß macht sich bemerkbar durch

- kalte, blasse Füße
- dünne, trockene Haut
- schmerzhafte Wunden
- fehlende Fußpulse
- Schmerzen beim Gehen.

Weil sich die Schmerzen nach Stehenbleiben innerhalb von ein bis zwei Minuten bessern,
spricht man auch von der Schaufensterkrankheit (periphere arterielle Verschluss-
krankheit, PAVK).

Deshalb:

Nehmen Sie jede, auch noch so kleine Verletzung an den Füßen ernst! Um einem diabetischen Fußsyndrom vorzubeugen sollten Sie unbedingt alle Untersuchungstermine wahrnehmen, die Sie mit Ihrem Arzt im Gesundheits-Pass Diabetes festgehalten haben.